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Dienstag, 3. Oktober 2006

Dokumentation Atemschutz-Uebungsanlage

Atemschutz-Parcours

Beschrieb


Die Atemschutz–Übungsstrecke wurde im Jahr 2002 durch Mitglieder der Feuerwehr Grenchen geplant und realisiert. Das Ziel ist, den Atemschutzangehörigen eine Übungsanlage für das Trainieren der physischen sowie der psychischen Belastungsgrenzen zur Verfügung zu stellen.

Moderne Ausbildungszentren wie das Ifa und die ASA in Wangen besitzen solche Anlagen. Aus denen sind die Erkenntnisse zum Bau unseres Atemschutz-Parcours hervorgegangen.

Auf einer Fläche von 50 m2 ist ein Parcours mit zwei Etagen erstellt worden.
Diverse Hindernisse wie:Hängebrücke

 - Wippen längs und quer
 - Autoreifen
 - Netze
 - Rohre beweglich
 - Türen beweglich
 - Klappen
 - Schrägen
 - Rohre d= 60cm
 - Lastwagenreifen
 - Einstiegsschacht
 - Hängebrücke

fordern jeden Feuerwehrmann.

Ein Bereich für Nassarbeiten wie abdichten, umpumpen usw. ist vorgesehen. Dazu stehen ein 200l Fass und diverse Rohrleitungen zur Verfügung.

Die gesamte Streckenlänge beträgt ca. 50m. Der Einstieg kann wahlweise von ausserhalb des Gebäudes oder beim regulären Eingang des Parcours erfolgen.
Aufgebaut ist die Anlage in einem Rastermass von 1x1m auf Stahlstützen mit Verbindungsträgern. Der Zwischenboden, die Türe und die beiden Bodenklappen bestehen aus Massivholzplatten. Zur Trennung der Wegstrecken sind Rahmen mit Stahlgitter verwendet worden.
Die lichte Höhe beträgt ca. 110cm. Es besteht die Möglichkeit, die Anlage zu Beschallen und verschiedene Lärmsequenzen über eine Audioanlage einzuspielen.
Die Übung kann in der Dunkelheit oder mit abgedeckter Maske erfolgen (Rauch nicht möglich weil keine Paniklüftung vorhanden).
Überwachung der Trupps kann mit der Wärmebildkamera oder bei Licht mit abgedeckter Maske direkt am Parcours erfolgen.

Durch das Schliessen von zwei variablen Türen, die Auswahl des Einstiegs und das Tauschen des Ein- bzw. Ausgangs sind 8 verschiedene Varianten möglich.

Verschieden Grafiken des ASP

Hindernisse

Durch das Schliessen von zwei variablen Türen, die Auswahl des Einstiegs und das Tauschen des Ein- bzw. Ausgangs sind 8 verschiedene Varianten möglich.

- Variante 1
- Variante 2
- Variante 3
- Variante 4
- Variante 5
- Variante 6
- Variante 7
- In der Variante 8 können praktisch alle vorhergehenden Varianten mit der Nasszelle kombiniert werden. Der Einsatz einer Tauchpumpe erfordert das Erstellen einer Stromleitung und das Einrichten der Tauchpumpe mit einem speziellen Schlauch. Rohre können abgedichtet werden, Hahnen und Ventile sind zu betätigen.

Nebenarbeitsplätze

Als Nebenarbeitsplätze zur Beschäftigung von weiteren Trupps stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

Die Autodrehleiter vor dem Schlauchturm, um eine Rettung vom Dach des Schlauchturms auszuführen.

  • Die Autodrehleiter vor dem Schlauchturm, um eine Rettung vom Dach des Schlauchturms auszuführen.
  • Rettungen oder Löschangriffe auf der engen Treppe des Schlauchturms.
  • Wegstrecke mit sehr vielen Treppen Luftverbrauch ca. 1x 6.8L à 300 Bar.
  • Ein Theorielokal für 20 Personen inkl. Hellraumprojektor ist vorhanden.

Grundsätzlich ist bei der Benützung der ADL ein zweiter Betreuer notwendig!ADL

Kosten

 Benützung Parcours    100.-
 Sold pro Betreuer Std  22.-
 Nebenarbeitsplatz Autodrehleiter    20.-
 Nebenarbeitsplatz Halle mit Rauch    20.-
 Nebenarbeitsplatz Schlauchturm    20.-
 Retablierungsraum inkl. Material AdF  2.-
 Theorieraum 20 AdF
   20.-
 Füllen der AS-Flaschen 300 bar  9.-

Spezielles

  •  Getränke und Snacks können gegen Barzahlung konsumiert werden.
  •  Für die Nebenarbeitsplätze sind die eigenen Geräte und Materialien zu verwenden (Schlauch-, Rettungsmaterial und Löschgeräte etc.).
  •  Die Anmeldung muss mindestens 3 Wochen im Voraus erfolgen.
  •  Anmeldungen sind an das Feuerwehrkommando Grenchen zu richten.


Anmeldeformular zum Download